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Laodikeia

 
     
 

Laodikeia - in Beycik, einem kleinen Bergdorf im Herzen des Beydaglari Nationalparks am Fuße des Tahtali-Berges gelegen, liegt Laodikeia. Die Stadt wurde zeitgleich mit der Stadt Olympos gegründet. Den einzigen Hinweis findet man in Patara auf einem Stein, der wohl als Wegweiser diente. Soweit es entziffert werden konnte, wurde Laodikeia 45 n. Chr. zwischen Korykos und Phaselis gegründet. Laodikeia, oder aber auch Furuncuk/Gavurpazari genannt wurde in Hanglange auf einem Felsplateau etwa an der südlichen Seite des Tahtali-Berges gebaut und liegt auf ca. 1000 m Höhe und etwa 70 Grad Ost.

     
 

Bei der Wahl des Ortes muss wohl die Sicherheit und die Wasserstelle in der Nähe eine große Rolle spielt haben Der Bau der Stadt war sehr schwierig, bedingt durch die Lage und den steinigen Boden. Man hat es aber geschafft, eine Art Wasserkanal zu bauen Ein, im südlichen Teil gebautes Gebäude ist heute noch gut erhalten. Die Bauweise lässt auf einen Versammlungsort schliessen. Am Eingangstor befand sich bis vor kurzer Zeit eine Löwenabbildung die aber jetzt leider zerstört ist.

 
     
 

Nordwestlich davon, befindet sich ein Turmbau, der bis zum 2. Stock noch gut erhalten ist. Im oberen Stockwerk ist ein 3.75 m langer Steinblock eingebaut. Auf einem Felsenstück befindet sich die Agora, die von 4 Seiten mit Steinen gemauert ist. Im Innenbereich nördlich und westlich finden sich Bauwerke mit Säulen oder Stoas genannt. Ein Bauwerk im nördlichen Teil von Laodikeia weißt Ornamente auf und könnte ein Verwaltungsgebäude gewesen sein.

Die Privathäuser liegen in steiler Hanglange und hatten 2 Stockwerke. Die Strassen waren eng und wegen der unzugänglichen Lage mit Stufen gebaut. Im westlichen Teil an einem Bachbett ist noch so eine Straße relativ gut erhalten. Die Stadt wurde in der römischen Zeit von fast allen Bewohnern verlassen, gilt aber immer noch als besterhaltene Stadt mit hellenistischer Architektur. Warum die Stadt aufgegeben wurde ist auch trotz intensiver Nachforschungen unsererseits unklar. Wir vermuten dass ein starkes Erdbeben etwa 141 n. Chr. die Bewohner zwang Laodikeia zu verlassen. Das würde auch die doch ziemlich zerstörten Gebäude auf der Seite in der Nähe des Bachbettes erklären.